TALK TALK - Laughing Stock - Verve Records - 847 717-
Privatperson
Detailinformationen
- TrägermediumSchallplatte LP
- ZustandGebraucht
- ÜbergabeSelbstabholung
Beschreibung
TALK TALK – Laughing Stock
Verve Records – 847 717-1, Polydor – 847 717-1
Vinyl, LP, Album, Stereo
Europe FIRST PRESS 1991
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Laughing Stock
1. Myrrhman (5:33)
2. Ascension Day (6:00)
3. After the Flood (9:39)
4. Taphead (7:30)
5. New Grass (9:40)
6. Runeii (4:58)
TALK TALK
Mark Hollis / organ, guitar, piano, Variophon synth, vocals
Lee Harris / drums
with
- Tim Friese-Greene / organ, piano, harmonium, producer
- Simon Edwards / acoustic bass
- Ernest Mothle / acoustic bass
- Martin Ditcham / percussion
- Henry Lowther / trumpet, flugelhorn
- Dave White / clarinet, contrabass
- Mark Feltham / harmonica
- Wilfred Gibson / viola
- Jack Glickman / viola
- Garfield Jackson / viola
- Levine Andrade / viola
- George Robertson / viola
- Stephen Tees / viola
- Gavyn Wright / viola
- Paul Kegg / cello
- Roger Smith / cello
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Dieses Album ist atemberaubend in seiner Schönheit und Komplexität. Es setzt dort an, wo das vorherige Album „Spirit of Eden“ aufgehört hat, allerdings auf einem höheren Niveau. Die Texturen sind dieselben, die Arrangements sind jedoch deutlich komplexer. Diese Komplexität wird jedoch durch die insgesamt gedämpfte Atmosphäre verschleiert.
Das Album beginnt mit „Myrrhman“, einem klassischen Ambient-Arrangement im Stil von Morton Subotnik trifft Terry Riley und eine Hommage an Miles Davis der frühen 1970er Jahre.
„Ascention Day“ ist ein träges Sommertags-Driften aus Ambient-Klängen, wiederum mit jazzigem Touch.
„After the Flood“ ist erstaunlich. Episch im Ausmaß. Ein Mahlstrom wirbelnder Atmosphäre mit Böen von Feedback-Gitarre und lakonisch-verträumtem Gesang von Mark Hollis.
Das beschwörende „Taphead“ entwickelt sich langsam aus „After the Flood“ und sickert wie Melasse, bevor der Hörer Zeit hatte zu realisieren, dass es ein neues Stück ist. Es ist heimtückisch schön.
„New Grass“ war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwas völlig Neues. Mit kaum hörbarem Gesang und Gitarre, in der Tonart ähnlich wie bei Lee Underwood, dem Kollaborateur von Tim Buckley, ist es sicherlich die Blaupause für alle Slow-Core-Bands, die folgten.
Das Album endet mit „Runeii“.
Es beendet das Album wie ein Elternteil, der aus dem Zimmer schleicht und versucht, sein schlafendes Kind nicht zu stören.
Dieses Album ist ein übersehenes, unterbewertetes Meisterwerk.
Offensichtlich auf Grund ihrer kommerziellen Vorvergangenheit nie an die richtige Adresse gelangt, werden diese 2 Alben bald im Morast der inzwischen riesigen Altmusikmüllhalde absacken und gurgelnd darin verschwinden ...
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ZUSTAND
COVER: --- siehe FOTOS vergrössert
ViNYL: --- M-
ViNYL wird optisch bewertet.
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